Interview mit Veganosaurus Rex

Veröffentlicht am · Autor: Chris

Veganosaurus Rex haben ihr neues Musikvideo „Coward“Interview mit Veganosaurus Rex

aus ihrem letzten Album „It’s Only Two​-​Thousand and Thirteen“ veröffentlicht.

Wir haben es gewagt, den drei Veganosauriern einige gemeingefährliche Fragen zu stellen.

Veganosaurus RexHey ihr Jurassic Rockers von Veganosaurus Rex! Schön, dass wir miteinander kommunizieren können. Ihr seid die einzigen, die die prähistorische Apokalypse und habt vor 6 Millionen Jahren eure Reise als Jurassic Rocker angetreten. Wohin seid ihr denn gemeinsam schon überall hingereist? Kann man das so einfach sagen?

Unsere beeindruckendsten Reisen haben uns nach Weißwasser und Bad Belzig geführt. Gegen diese lebendigen Städte sind Metropolen wie New York oder Paris unscheinbare Dörfer. Die ganze Atmosphäre ist halt völlig anders als z.B. in Berlin, egal ob man das Berlin der Gegenwart betrachtet oder Berlin um 1300…. Wir haben schon viel gesehen in unserer gemeinsamen Zeit. Die schönste Akustik hatten wir dennoch in der Höhle, in der wir vor 6 Millionen Jahren unsere erste gemeinsame Probe hatten. Da kann unser moderner Proberaum einfach nicht mithalten.

Erst 2011 habt ihr es geschafft, die Beeinträchtigung durch eure degenerierten Vorderarme zu überwinden. Wie ist es dazu gekommen?

Es sei der Evolution gedankt! Hat ja auch lang genug gedauert! Aber irgendwann sind die Arme zum Glück gewachsen… Könnte an den vielen Vitaminen liegen, die wir durch die Ernährungsumstellung zu uns genommen haben. Wer weiß, ob die ganze Entwicklung der Tierwelt und Menschheit nicht schneller verlaufen wäre, wenn alle angefangen hätten, auf Fleisch zu verzichten…? Für uns war es jedenfalls ein großartiger Moment, als wir mit den Knöchelchen am Oberkörper plötzlich etwas anfangen konnten. Zum Glück hat genau zu dieser Zeit unser Gehirn einen Entwicklungssprung gemacht und wir haben die ersten Instrumente erfunden.

Tragt ihr alle noch den Namen eurer Geburt oder gab es bereits Namenswechsel?

William und Deb sind immer noch unter gleichem Namen unterwegs. Nur Reiko hat nach einer kurzen aber heftigen Ehe den Nachnamen seiner Ex-Frau behalten. Raccoon klingt halt viel cooler als Marsch. Ob seine Ex das so toll findet, können wir allerdings nicht sagen. Das ganze endete eher unschön unter Beteiligung eines Waschbären auf unserer letzten Tournee… Jetzt hat Reiko einen schönen Fellhut und einen neuen Nachnamen.

Eure letzte EP trägt den Namen “It’s Only Two​-​Thousand and Thirteen”. Worum geht es darin?

Kurzum: Wir wollten uns selbst motivieren. Wenn du seit Millionen Jahren Musik machst und immer noch keinen Musikpreis gewonnen hast, wirfst du entweder hin oder trittst dir selbst in den Hintern. Tja… Wir dachten uns: „Hey, es ist nur 2013! Wir haben noch alle Zeit der Welt.“ Unsterblich sein ist manchmal schon ziemlich praktisch.

In eurem Song und Musikvideo “Giving up the Lie” geht es offensichtlich um das Aufgeben einer Lüge. Von welcher Lüge sprecht ihr da?

Hui… Jetzt geht es ans Interpretieren… Jeder von uns hat seine ganz eigenen Lebenslügen, die ihn eine Weile begleiten und von denen man sich irgendwann trennen sollte, um nicht darauf hängen zu bleiben. Lasst los, Leute.

Was frisst ein Veganosaurus Rex am liebsten?

Am liebsten fressen wir Interviewer… Als wir aber gemerkt haben, dass dann dummerweise unsere Interviews auch nicht gedruckt werden und das unserer Bekanntheit nicht gerade zuträglich ist, haben wir uns das abgewöhnt. Möhren sind auch sehr lecker. Aber denkt daran, Öl dazu zu essen, damit ihr die Vitamine optimal aufnehmen könnt!

Habt ihr Tipps, wie man am besten zu einem Veganosaurus wird?

Wir sind so geboren… Also nein, nicht wirklich. Aber man kann ganz leicht ein Veganosaurus Rex Fan werden. Einfach bei Facebook liken oder unsere Konzerte besuchen. Wir haben von einigen Leuten gehört, dass das sogar Spaß machen soll.

Geht ihr Fleisch- und Allesfressern lieber aus dem Weg oder verbündet ihr euch auch mit welchen?

Es ist für uns manchmal echt schwer, keine anderen Menschen zu essen. Das steckt halt noch so drin. Insofern gehen wir Kannibalen lieber aus dem Weg und schauen auch keine Zombie-Filme. Bloß keine schlafenden Hunde wecken! Alle anderen Esser sind uns aber herzlich willkommen.

Wie schafft ihr es, in der modernen Welt zu überleben?

Wir versuchen, nicht vor Autos zu laufen. Das klappt meistens auch ganz gut.

Ein letztes „Roar“ zum Abschluss in alter Jurassic Manier?

Ähm… Roar?

 

Veganosaurus Rex LogoIhr wollt mehr von Veganosaurus Rex hören? Mehr über die Band und ihre Songs findet ihr auf: https://inicat.com/artists/veganosaurus-rex

 

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